Samstag, 9. August 2008

Mir geht es gar nicht gut!

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch es gibt sie wirklich: die Tomatenüberdosis. Kein Wunder, habe ich doch über den ganzen Tag verteilt wahrscheinlich mehrere Kilo Tomaten in flüssiger und fester Form konsumiert.
In den Tag gestartet bin ich mit einem Butterbrot, belegt mit 3 Scheiben Phil's Fantastic. Dazu gab es statt Kaffee eiskalten puren Tomatensaft, den ich gestern zubereitet habe (Eintrag folgt) und über Nacht im Kühlschrank gelagert wurde. Mittags griff ich auf die Tomatensuppe zurück, die ich am Vortag im großem Stil aus 16 verschiedenen Sorten gekocht habe. Herrlich scharf, da ich sie mit Tabasco getunt habe. Über den Tag verteilt trank ich ca. 1,5 Liter Tomatensaft, 1:1 gemischt mit Apfelsaft. Ist nicht der absolute Kracher, aber geht gegen den Durst. Abends Nudeln, natürlich mit Tomatensugo, dazu Tomatensalat. Aber damit nicht genug. Nachmittags habe ich bei einigen Sorten Samen entnommen. Und was macht man mit dem nicht benötigten Fruchtfleisch? Wegwerfen und kompostieren? Nein, essen natürlich.
Glaubt mir, es geht mir richtig schlecht. ;-) Aber da muß ich durch. Wenn ich daran denke, dass von Oktober bis Ende Juni keine Tomaten zu mir ins Haus kommen, bekomme ich schon wieder Guster - aber erst morgen.

Kommentare:

  1. Lycopin-Schock? Aber - wie gesagt - da musst Du durch! Ein echter Indianer (ähh, Tomatenzüchter) kennt keinen Schmerz! ;)

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  2. Ja, da muß ich durch. Hilft alles nichts. ;-) Vielleicht kann Tomatenpudding das flaue Gefühl im Magen etwas dämmen.

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  3. Über deine Überdosis-Erzählung musste ich gerade herzhaft lachen! Du bist ganz schön streng zu dir;-)
    Liebe Grüße, Margit

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