Montag, 8. September 2008

Schon wieder Wahlen!

Die letzte Wahl ist gar nicht so lange her und nun muß man sich schon wieder entscheiden. Zur Auswahl stehen mehr Möglichkeiten als je zuvor. Diesmal geht es darum, bei der Entscheidung ja keinen Fehler zu machen, damit es sich nicht auf den Magen schlägt. Doch wofür entscheiden?
Die roten sind wohl die bekanntesten und vielleicht beliebtesten. Da weiß man was man hat. Sie gibt es in allen Größen und Formen: kleine rote - manchmal etwas säuerlich, aber auch große, dicke rote, die ordentlich was hergeben.
Die schwarzen gehen in erster Linie auf hohe Erträge und gelten in der Landwirtschaft als eher robust. Manchmal stoßt es einem allerdings etwas sauer auf. So richtig 100%ige schwarze gibt es aber glaube ich gar nicht. Die kleinste von den schwarzen war in den letzten Jahren aber etwas umstritten.
Die grünen sind wohl der bunteste Haufen. Einige sind erstklassig, bei anderen wiederum frage ich mich wozu es die überhaupt gibt. Aber die grünen sind mal etwas anderes als immer nur der Einheitsbrei, den man sonst so vorgesetzt bekommt.
Die orangen sind ganz eigen. Die Goldene Königin aus dem Süden gilt als die Beste unter ihrer Gruppierung. Andere kennt man eher weniger - am ehesten noch die in Flaschenform.
Weiters gibt es bei der Wahl noch etwas Neues aus Tirol: Eher rustikal, etwas breitrund und fleischig mit harter Schale. Kenne ich allerdings zu wenig.
Zur weiteren Auswahl steht noch eine Möglichkeit, bei der ich dachte sie wäre bereits ausgestorben. Da habe ich mich offensichtlich getäuscht.
Eine weitere Frage ist, was wir nach der Wahl machen? Festzuhalten ist, dass eine Ampel nicht mit allen funktionieren kann.
Und was ist eigentlich mit den blauen? Blödsinn - blaue Tomaten gibt es doch gar nicht! Und wenn doch, dann hätten sie wahrscheinlich gleich zu Beginn der Saison die Braunfäule.

Kommentare:

  1. Hallol Stefan, ich habe mich gestern Abend köstlichst amüsiert über deine Aufklärung zu den Wahlen! Aber so eine richtige Empfehlung hast du nicht abgegeben...
    Liebe Grüße, Margit

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  2. Hallo Margit!
    Eine Empfehlung wird es von mir nicht geben. Außerdem sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden. ;-)
    Mit Ausnahme der an Braunfäule erkrankten Früchtchen sind alle mehr oder weniger essbar.

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