Samstag, 25. Oktober 2008

Trocknen von Chilis und Kräutern

Nachdem ich vor einigen Wochen meinen Keller nach einem heftigen Unwetter trocken legen mußte, war es nun an der Zeit, meine noch verbleibenden Kräuter und Chilis zu trocknen. Mein Dörrautomat verrichtete 2 Tage lang hervorragende Arbeit.
Den Anfang machten meine Chilis. 2 verschiedene Habanero-Sorten, darunter auch die berühmt-berüchtigte Red Savina, welche angeblich die 2. schärfste Chili der Welt sein soll (über 500.000 Scoville-Einheiten). Aus den Socken gehauen hat mich die Schärfe der Vogelaugenchili. Nachdem ich sie geteilt habe und für den Trocknungsprozess vorbereitet habe, kostete ich eine halbe Chili. Zuerst dachte ich, dass sie nicht ganz so scharf ist. Leider bemerkte ich erst im Nachhinein, dass diese eine Schärfe von 8-9 besitzen, was zu einem gewaltigen Schluckauf führen kann.
Weiters trocknete ich noch einige Schoten der Red Aji. Nach dem Trocknungsprozess kam eine 30 Jahre alte Kaffeemühle zum Einsatz, die Chilis zu Pulver verarbeitet. Im kommenden Jahr wird der Vorrat voraussichtlich reichen.
Petersilie, Schnittknoblauch, Schnittlauch und Rosmarien wurden ebenso getrocknet. Wenn man bedenkt, wie viel Ausgangsmaterial man für ein paar kleine Gläser getrockneter Kräuter benötigt, dann kommen aber schon gewisse Zweifel auf, ob es sich überhaupt lohnt. Vor allem dann, wenn man sich die Preise dafür am Markt ansieht.

Kommentare:

  1. Die Preise am Markt können sich aber mit dem Selbstgemachtem überhaupt nicht messen. An deine Qualität können die doch garnicht heranreichen.Über ein Mitbringsel werden sich sicher deine Freunde freuen, meinste nicht auch??
    Liebe Grüße
    von Edith

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  2. Hallo Edith!
    Qualitätsmäßig gebe ich dir absolut recht. Die getrockneten Kräuter vom Markt sind ausgeraucht und es läßt sich nur anhand einer Geruchsprobe nicht erkennen, um elche Kräuter es sich handelt. Das ist bei mir anders.

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  3. Fleißig, fleißig. Ich bin da bequemer und hänge die Chilischoten immer aufgefädelt an ein sonniges Fenster zum Trocknen, dann kommen sie in Gläser und werden jedesmal erst vor dem Kochen frisch gemörsert.
    Nächstes Jahr muss ich auch mal "richtig" scharfe Chilis anbauen. Die "Madame Jeanette" war bisher die schärfste aus dem Eigenanbau. Und an die haben sich nun schon alle unsere Chili-Freunde gewöhnt...
    Petersilie und Schnittknoblauch werden bei mir eingefroren, das Aroma kommt mir besser vor als bei getrockneten Kräutern.
    Was gekaufte Kräuter betrifft: Bäh... geschmacksneutral. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.
    Liebe Grüße, Margit

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