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Montag, 5. Oktober 2009

Scharfe Red Aji Ernte

Grell rot kamen sie mir endlich entgegen, die feurigen Chilis, die mir zu Saisonbeginn von Stefan zur Betreuung (inkl. anschließendem Fruchtgenußrecht) übergeben wurden.

Am Wochenende war nun - da sie sich farblich so aufdrängten - Ernezeit angesagt und nachdem Foto wurden die vier Freunde von mir abgezwickt (auf dem Foto sind freilich nur 2 verewigt). Die Früchte an sich waren fein gewachsen.

Über die Erntemenge (es werden gesamt wohl 6 Stück auf der Staude rot werden), kann ich leider wenig aussagen, da ich üblicherweise nur einmal wöchentlich zum Kümmern in den Garten kam, und ich den Verdacht habe, dass die beauftragten Gießerinnen nicht regelmäßig ihrer Tätigkeit nachgingen und dies v.a. bei exponiert platzierten Gewächsen wie der RedAji und der Tomatenpaprika zu haufigen Dürreperioden führte. So war der Ertrag bei der nebenan stehenden Paprika mit zwei geernteten Winzlingen more than mager. Über Schärfegrade der RedAji kann ich noch keine Auskunft geben, weil die Chilis gestern explizit nicht zum Fisch gepasst hätten, den ich abends auftischte.
Mitgegangen ist dann am Erntedank-Sonntag auch noch der 3. massive Feigenblattkürbis, um einen Absturz der schon 2,5 kg schweren Frucht zu vermeiden und um das Nachwachsen der folgenden 3 Ansätze zu beschleunigen! :)
Tomatenzwischenstände:
- Schwarzer Prinz: Beginn nochmals zu blühen, ob das nicht zu spät ist?
- Mühls Mini: eine wenige Früchte / Blüten übrig
- Gelbe Dattelwein: in voller Pracht
- Black Current: einige wenige Früchte noch da, Pflanze aber schon arg geschwächt.
- San Marzano: noch gut 5 Früchte auf der Staude
- White Current: noch einiges im Heranwachsen
- Gelbe Johann: enttäuschender Ertrag heuer.
LG Nordmann

Montag, 31. August 2009

Endlich San Marzano!

Endlich stellt sich nun auch bei der letzten Tomatensorte eine erste Ernte ein: die San Marzanos hatten sich bis zuletzt scham- und standhaft in grüne Farbe gehüllt. Nun hat die andauernde Hitze und Sonne doch noch das Ihre getan und die ersten beiden Früchte reifen lassen. Ich hatte schon Zweifel geäußert, dass es sich bei den beiden Grünlingen um Paprika handeln würde. Ein Eingeständnis meinerseits ist freilich angebracht: Die Schattenseite (über den Tag fast durchgehend) ist nicht der ideale Standort für die großen Früchte. Die kleinen verzeihen das noch eher.

Die Sonnenseite mit den "Gelben Dattelwein" und den "Mühls Mini" (siehe Bild) trägt da schon viel dicker auf! Am Wochenende habe ich von meinen Tomaten wieder ein Kilo abgeerntet (inkl. dem Schwarzen Prinzen und den San Marzanos).

Leicht bedroht wird die gute Ernte - insbesondere der Ertrag aus der Goldita - durch die zunehmende Überwässerung durch die von mir beauftragten Gießerinnen. Da fehlt noch das Feingefühl und die nassen Füße stören insbesondere die Goldita doch deutlich...

Was die Kürbisse anbelangt, so legen nach Ernte der ersten Trombetta die beiden Nachfolgerinnen, die sich gleich im Doppelpack durch den Maschendrahtzaun zwängen, nun Tag für Tag deutlich zu. Die dritte Frucht ist leider für einen Tag auf den heißen Aspalt abgestürzt und ist in Mitleidenschaft gezogen, ich hoffe sie schaffts.

Was tut sich sonst? Die rundeZucchini ist heuer viel zu früh verschieden, der Butternuss hält weiter bei einer Frucht und keinen weiteren Ansätzen, der Feigenblatt-Kürbis setzt grad eine weitere Knolle an und auf den Hokkaido bin ich "hab", der wird das kommende Jahr nicht mehr ausgesetzt: noch keine Frucht in Sicht.

LG vom Nordmann.






Sonntag, 16. August 2009

Tomatencheck auf Mallorca (de primera mano)

Aus Mangel an eigenen Tomaten verschlug es mich letzte Woche in das Land, aus der wahrscheinlich die meisten in Österreich verkauften Tomaten stammen- nach Spanien. Wobei, irgendwie Spanien, irgendwie auch nicht - es ging nach Mallorca.
Spanische Tomaten sind ja für den Kenner nicht so der große Renner. Die Gründe dafür sind bekanntlich vielseitig. Doch wie sieht die Situation vor Ort aus?

Tomatencheck 1, Supermarkt Eroski: Hierbei handelt es sich um eine spanische Supermarktkette, die auf der Insel in nahezu jedem größeren Ort zu finden ist. 2 Filialen habe ich besucht - eine kleinere und einen Megamarkt. Das Sortiment war fast identisch. Neben zahlreichen Hybiden vom Festland fanden sich 2 mallorquinische Sorten: "Daniela" und "Pera". Mehr dazu später. Neben einer Kiste mit reifen Daniela-Tomaten stand eine mit komplett grünen. Zuerst dachte ich es handelt sich um eine andere Sorte, doch es war wieder die Daniela. Komisch, wer kauft schon grüne (unfreife) Tomaten? Oder steht Russenkraut bei den Spaniern hoch im Kurs? Die Hybride kostete ich übrigens gleich vor Ort - schmeckt wie bei uns.

Tomatencheck 2, kleiner Laden in Arta:
Neben Hundeleinen, Waschmittel und allerlei Küchenrat fand ich eher zufällig beim Vorbeigehen mehrere Kisten Obst und Gemüse. Darunter eine Kiste mit roten Fleischtomaten (Daniela) und eine mit kleineren (Pera). Teilweise schienen sie überreif, teilweise noch nicht ganz ausgereift. Auffallend sind hier gelbe Ränder am oberen Teil der Daniela, die sich dann bilden, wenn die Tomate zu viel Sonne abbekommt. Bei fehlender Schattierung kommt dies häufig u.a. im Mittelmeerraum vor.

Tomatencheck 3, Markt in Arta (Gemüsehalle):
Gleiche Situation wie im Supermarkt. Einige ungenießbare Tomaten vom Festland und wieder die 2 schon genannten Sorten Daniela und Pera direkt von der Insel. Auch qualitativ scheinen sich wenig von denen im Supermarkt zu unterscheiden.

Tomatencheck 4, mallorquinische Hobbygärtner:
Aufgrund des Mietautos war es mir möglich, auch den Tomatenanbau von 2 Hobbygärtnern abzuchecken. Tomatenstäbe finden keine Verwendung. Dafür werden entweder ganze flächige Spaliere oder gleich Gerüste (Dreibeine) gebaut. Die Bewässerung erfolgt auch im privaten Bereich automatisch mit Schläuchen. Zu den Sorten: Angebaut werden ausschließlich rote, mir unbekannte Sorten. Wieder sticht mir jedoch die Tomate "Daniela" ins Auge. Sie scheint tatsächlich eine Lokalsorte zu sein. Zumindest ist sie bei beiden Hobbygärtnern zu finden gewesen.

Zu den gefundenen Sorten:

"Daniela": Habe diese Fleischtomate zwar täglich konsumiert, aber so richtig ist der Funken einfach nicht übergesprungen. Geschmacklich eher neutral, keine Sorte, die in Erinnerung bleibt.

"Pera": Eine interessante Sorte mit exrem hohem Säuregehalt. Einfach abbeißen ist kaum möglich. Für einen Salat eignet sich ich bei Hinzumischen von anderen Sorten. Mir persönlich zu säuerlich.

Fazit: Die Spanier haben uns von einigen Jahrhunderten die Tomaten gebracht. Das machen sie ja teilweise auch noch immer. ;-) Aber ganz ehrlich: Bei diesem hervorragenden Klima muß es doch möglich sein, etwas mehr Geschmack aus den Tomaten herauszukitzeln. Nur "rote Tomaten" sind mir da einfach zu wenig.

Adios,
-stefan-

Mittwoch, 5. August 2009

Tomatencheck in Allhaming

Nach dem letztjährigen Tomatencheck in Ungarn gibt es heuer wieder einen Tomatencheck - diesmal aus Allhaming. Stein des Anstoßes war die "Geschmacksschule Paradeiserraritäten", veranstaltet auf dem Hof bzw. im Gewächshaus von Margit Lamm und Josef Mayr. Kulinarisch begleitet wurde der Abend von Georg Friedl.

Der Abend war ein voller Erfolg. Neue Erkenntnisse über Tomaten, deren Anbau und Verarbeitung wurden mit nach Hause genommen und werden in Zukunft (hoffentlich) Anwendung finden. Interessant die Tatsache, wie verkümmert meine Geschmacksnerven sind. Selbst das Erkennen der Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter war für mich schon eine Herausforderung sondergleichen. Vom Erschnüffeln von Obst und Gemüse ganz zu schweigen.
Aber nun zum eigentlichen Tomatencheck: Sollte ich jemals wiedergeboren werden, so wünsche ich mir, dass dies am Hof von Margit Lamm und Josef Mayr als Tomatenpflanze geschieht. Die beiden stecken so viel Energie und Liebe in den Anbau, dass es den Pflanzen an nichts fehlt. Keine Mangelerscheinungen an den Blättern, gesunde, kräftige Pflanzen- und das obwohl dieses Jahr wahrlich kein Tomatenjahr zu sein scheint.

Übrigens: Meine Theorie, dass die Lieblingstomaten aus dem Vorjahr im darauffolgenden Jahr grundsätzlich eher enttäuschend schmecken, wurde wieder mal bestätigt. Die Black Cherry und die Valencia schnitten bei der Verkostung für mich persönlich eher durchschnittlich ab. Vielleicht war die Erwartungshaltung dieser Sorten gegenüber einfach zu groß. Dafür hat mich wiederum die Striped Roman positiv überrascht - eine Sorte, die ich letztes Jahr im Programm hatte und diese als durchschnittlich in Erinnerung behielt. Wäre doch "hybrid" wenn die Tomaten einer Sorte alle gleich schmecken würden! ;-) Besonders fasziniert war ich von der Green Zebra, die bei mir ja heuer anstatt den Gaumen zu erfreuen lieber den Weg zum Grünschnittcontainer antreten wollte.
-stefan-

Mittwoch, 8. Juli 2009

Jahr der Rekorde

Ob ich nun enttäuscht bin, fragte mich meine Freundin. Ich meinte, dass es heuer nur eine Frage der Zeit war bis die Braunfäule bei diesem Wetter zuschlägt. Dass es jedoch schon Anfang Juli bei mir soweit war, ist natürlich schade. Die Pflanzen eines ganzen Zeltes hat es erwischt. Innerhalb von 2 Tagen waren alle Pflanzen befallen.
  • die Black Cherry, meine Lieblingstomate
  • die Valencia, die wohl beste gelbe Fleischtomate, die ich kenne
  • die Fred Limbach Potato Top, die ich von Henry geschenkt bekommen habe
  • die Green Zebra, die ich heuer unbedingt probieren wollte
  • die Justens Zuckertomate, die eigentlich nur kaufte, weil es sie jedes Jahr bei der Arche Noah gibt und ich sie endlich mal testen wollte
  • die Lila Sari, die ich auf Empfehlung kaufte
  • die Hilda, die mir bei der Arche Noah als besonders resistent gegen Braunfäule beschrieben wurde ;-)
  • die Lilac, von der ich nicht mehr weiß, warum ich gerade diese Sorte angebaut habe
  • die Green Pineapple - somit habe ich heuer gar keine grünen Sorten mehr im Programm
  • und die Yellow Brandywine, deren Samen gar nicht so leicht zu besorgen war.
All diese Sorten finden sich jetzt im Grüncontainer meines Vertrauens wieder. Einzig die De Berao hat dem Druck standgehalten. Respekt und Beifall.

2009 ist das Jahr der Rekorde. Meine ersten Tomaten wurden so spät wie noch nie geerntet, dafür hat die Braunfäule so früh wie überhaupt noch nie zugeschlagen. Beides Anfang Juli. Letztes Jahr war es ja erst im August, das war in Ordnung- waren doch ein Großteil der Tomaten abgeerntet.
Glaubt mir, es ist echt hart, wenn man kiloweise grüne, nicht reife Tomaten entsorgen muß.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Wilde Tomaten

Jede Tomatenpflanze in meinem Garten ist mit einem Namensschild versehen. Jede? Nein, nicht wirklich. Denn jedes Jahr gehen an allen möglichen und unmöglichen Stellen im Garten Tomatensamen auf.
Tomatenpflanzen im Hochbeet sind ja verständlich, wurde dies doch zu Beginn des Jahres mit abgelagertem Kompost aufgefüllt. Gleiches gilt für einige Unebenheiten im Rasen. Sogar mitten auf der Rasenfläche wachsen Tomaten. Die meisten fallen jedoch naturgemäß dem Rasenmäher zum Opfer.
Gar nicht erklären kann ich mir jedoch die Situation bei meinem Kaktus. Hierfür wurde nie Kompost verwendet.
Ob Tomaten als Begleitpflanzen zu Tomaten optimal sind wage ich zu bezweifeln. Egal- jedenfalls sind Tomaten wiederstandsfähiger als Sonnenblumen. Denn diese wurden komplett von den Nacktschnecken dahingerafft - heute wachsen dort nur noch - oh Wunder- wild aufgegangene Tomaten.
Früher oder später werden all diese Pflanzen jedoch wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt und kompostiert. Interessant wäre es auf alle Fälle, welche Tomaten sich am Ende durchgesetzt haben und ob diese sortenrein sind. Dazu habe ich einige Pflanzen mitten in der Wiese stehen lassen. Nach den Regenfällen der letzten Wochen sehen sie zwar etwas mitgenommen aus - sie werden es aber schaffen. Auch ohne Namensschild.
-stefan-

Freitag, 19. Juni 2009

Jetzt geht's aber wirklich los!


Noch immer sitze ich da uns summe ein wenig "... du bist nicht allein ..." und habe einen genussvollen Grinser im Gesicht und schon alleine an den Gedanken an den gestrigen Abend läuft mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen.

Bin gestern mit der Family noch kurz entschlossen - nachdem ab heute das Wochenende ziemlich verregnet angekündigt wurde - in den Garten gegondelt um die notwendigen Pflegearbeiten inkl. Rasenschnitt zu machen. Und war von der Entwicklung der Tomatenpflanzen überwältigt. Das zunächst feuchte und nun wirklich angenehm sonnige Wetter hat ihnen dermaßen gutgetan, dass sie alle kräftig gewachsen sind und die Früchte prächtigst weiterentwickelt haben:

- Die Gelbe Johannisbeere hatte gestern 5 reife Früchtchen parat. Ab sofort sollte die Versorgung mit "Guzzis" hier nicht mehr abreissen.
- Die White Current ebenso mit einer Fruchtreife.

- Die Goldita kommt am Wochenende / gegen Wochenmitte abhängig von der Witterung...

Auch bei den übrigen Pflanzen waren nun tolle Entwicklungen feststellbar: Neben den anspruchslosen Kohlrabis, haben mich gestern die Erbsen begeistert. Eine tolle Pflanze: elegant, zierlich, ertragreich.

Ich habe Freude! LG vom Nordmann

Dienstag, 26. Mai 2009

Alle meine Tomaten

Nun hab ich sie also aufgeschrieben: meine diesjährigen Tomatenkandidaten. Jeweils mit Angabe der "Herkunft":
  • Schwarzer Prinz (Stefan) - noch keine Frucht/Blüte
  • Sweet Million (Stefan)
  • Dattelwein (Arche)
  • Black Cherry (Stefan)
  • Gelbe Johannisbeere (Arche) - oben im Bild
  • Goldita (Stefan)
  • San Marzano (Stefan) - noch keine Frucht / Blüte
  • White Current (Stefan)
  • Muehls Mini (Arche) - noch keine Frucht / Blüte


Bunt wird's also dieses Jahr.

Was v.a. auf Stefans Sortenvielfalt zurück zuführen ist. Bin schon gespannt, wie meine Kids auf die schwarzen Früchte reagieren: Wenn sie's nicht essen, umso besser: ;) Muss ich nicht drum kämpfen.


LG vom Nordmann.

Montag, 27. April 2009

Premierentomate


Juhuuuu! Nun ist es also soweit: die erste Tomate des Jahres hat sich angesetzt. Sieger ist die Gelbe Johannisbeere, die ich vom Arche Noah Raritäten-Markt im Botanischen Garten in Linz mitgenommen habe.

Geblüht hat sie bereits am Sonntag nach dem Kauf, und nun hat sich übers Wochenende die erste Frucht angesetzt. Der "Guten-Morgen-Sonnige" Platz bei mir im Büro tut ihr offensichtlich gut... :) Freude ist groß, Foto ist scharf. Vorfreude ist das schönste. Mhmmm...

Sonntag, 29. März 2009

Anfängerfehler

Wahrscheinlich gibt es im Tomatenanbau keinen Fehler, den ich im Laufe der Zeit nicht ausgelassen habe. Jeder macht mal Fehler, aber dadurch lernt man eben.
Hier ein Auszug aus meinen Irrwegen beim Tomatenanbau:

  • Beschriftung: Einer der größten Fehler überhaupt. In meinem ersten Jahr habe ich mir Ettiketten am Computer (bzw. Drucker) ausgedruckt. Natürlich auf normalem Papier. Diese Ettiketten umwickelte ich mit durchsichtigem Klebesteifen und befestigte sie an den Tomatenstäben. Nach einem Monat war die Beschriftung durch die Sonne derart ausgebleicht, dass nur noch ein Erraten der Sorte möglich war. Im darauffolgenden Jahr wiederholte sich dieser Fehler, jedoch diesmal mit einer mit Kugelschreiber durchgeführten Beschriftung. Da kann es schon mal passieren, dass man bei der Aunt Rubys German Green vergeblich wartet bis sie endlich rot wird. ;-) Nun nehme ich ausschließlich Plastikettiketten mit Bleistiftbeschriftung.

  • Vorher überlegen, wohin Tomaten eigentlich gestellt werden sollen. Da es sowieso jedes Jahr mehr werden als geplant, ist es hilfreich, diese schon vorher einzuplanen. Ein Widerspruch an sich - egal.

  • Töpfe gegen Wind sichern! Jedes Jahr wieder: Ein Teil meiner Pflanzen wird in Töpfe gesetzt. Teilweise im Tomatenzelt, teilweise auf der Terrasse. Die Tomatenstäbe werden dabei in die Erde im Topf gesteckt. Bei stärkeren Windböen gehen die Pflanzen aber meinst in die Horizontale. Darum: Lieber einmal mehr sichern!

  • Ettiketten nicht vertauschen! Gerade beim Pikieren bzw. beim Aussetzen besteht die Möglichkeit, die Ettiketten ganz leicht zu vertauschen. Mitten in der Arbeit ein plötzlicher Telefonanruf, ein Paket, das abgegeben wird oder ein kurzer Plausch mit dem Nachbarn erhöhen die Gefahr des Vertauschens. Und so wird schon mal aus einer orangen Fleischtomate eine rote Wildtomate.

  • Tomatenstäbe oder Spiralen? Die Antwort: Ich weiß es nicht. Die Spiralen sorgen für mehr halt, jedoch besteht die Gefahr dass sie sich darin "verwachsen". Bei den Stäben fehlt der Halt und nicht gerade selten ist es vorgekommen, dass die Pflanze ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen konnte, nach unten gerutscht ist und eine Ausbuchtung in Bodennähe entstanden ist, was bis zum Brechen des Stammen führen kann. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile.

  • Ausgeizen mit Messer! Ganz tolle Aktion. Werden Geiztriebe mit dem Messer abgeschnitten, so können Keime und Krankheiten von einer Pflanze zur anderen übertragen werden.

  • zu viele Töpfe! Ein klassischer Fehler, bei dem ich mich schon oft zum Sklaven meiner eigenen Tomatenzucht gemacht habe. Viele Töpfe bedeuten im Hochsommer natürlich mehr Arbeit was die Bewässerung betrifft. In den Tomatenzelten, in denen es wirklich heiß werden kann, ist es an manchen Tagen unbedingt nötig 2x zu gießen. Bei 30 Pflanzen in Töpfen summiert sich der Zeitaufwand gewaltig. Daher mein Tipp: Töpfe nur dann verwenden, wenn es gar nicht anders geht. Und wenn, dann die Behälter unbedingt vor direkter Sonne schützen.

  • Ampeltomaten nicht nur irgendwo aufhängen, sondern am besten dort, wo es windgeschützt ist. Meine Ampeltomaten hätten letztes Jahr sogar den Flugschein geschafft.

  • Regenwasser: Mit Regenwasser zu bewässern ist sicherlich löblich. Doch hin und wieder sollte auch mit kalkhaltigem Wasser bewässert werden. Gerade wenn bei einigen Sorten die Gefahr der Blütenendfäule lauert. Da mein Regenwasservorrat begrenzt ist, löst sich dieses Problem automatisch.

  • Kein Wissen jemandem aufzwängen! Alle Wege führen nach Rom. Der Tomatenanbau ist keine Wissenschaft, auch wenn ich oft eine daraus mache. Und gerade diejenigen, die sich am wenigsten antun, haben oft nicht nur die besten und meisten Tomaten, sondern auch keine Braunfäule.

  • Folientomatenzelte sollten nur bei Windstille aufgebaut werden! Alles andere hat keinen Sinn und verursacht nur Ärger. Außerdem würde sich eine weitere helfende Hand empfehlen. Weiters empfliehlt sich eine gute Verankerung mit dem Boden. So mancher Anker verhindert den Abflug des Zeltes.

  • Vor dem Aussetzen überlegen, wieviel Erde benötigt wird. Es ist ganz einfach ärgerlich, wenn am Samstag kurz nach 17 Uhr die Blumenerde ausgeht und noch eine ganze Reihe an Pflanzen eingesetzt werden sollen.

  • Brennessellauge nicht in "Hohes-C"-PET-Flaschen abfüllen und in den Keller zu den Getränken stellen.
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Leidensweg eines Hobbygärtners.

Samstag, 28. März 2009

Blühendes Österreich mit Deutschlandbezug

Diesen Freitag besuchte ich wie jedes Jahr die Messe "Blühendes Österreich" in Wels. Hauptgrund meines Besuches war, wie könnte es wohl anders sein, der Pflanzen-Raritätenmarkt. Speziell Tomatenraritäten.
Bewaffnet mit meiner "Tomatenwunschliste '09" war der Stand von Christian Herb (bio-kraeuter.de) mein Ziel. Er bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, seine Pflanzen sind gesund und vor allem ist sein Angebot wirklich reichhaltig. Dass ich auf der Messe "Blühendes Österreich" ausgerechnet bei einem Deutschen kaufe und nicht bei der Arche Noah einige Meter weiter, sei mir verziehen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Hier die Liste der gekauften Tomatenpflanzen:
  • Bianca
  • De Berao
  • Gelbe Dattelwein
  • Gelbe Johannisbeer
  • German Gold
  • Mexikanische Honigtomate
  • Cour die Bue
Zusätzlich gönnte ich mir noch eine Habanero Safi und eine Chili-Sorte, die ich als Seepferdchen gekauft habe. Ich tippe mal, dass es sich bei Letzterem um die Criolla Sella handelt. Sicher bin ich mir jedoch nicht. Habe leider vergessen zu fragen.

Donnerstag, 26. März 2009

Neues von der Tomatenfront

In den letzten Tagen ließen es sich meine Tomaten nicht nehmen, einen gewaltigen Wachstumsschub hinzulegen. Dieser Schub scheint (zumindest bei meinen Pflanzen) ziemlich genau einen Monat nach dem Pikieren stattzufinden. Die Pflänzchen wachsen sehr kompakt und eher in die Breite als in die Höhe.

Samstag, 21. März 2009

Wurzelausläufer bei Tomaten?

Bei der täglichen Kontrolle meiner Jungpflanzen staunte ich nicht schlecht, als ich heute in der Früh im Topf der "White Beauty" ein weiteres Pflänzchen entdeckte. Erstaunt deshalb, da ich ja beim Pikieren die gesamte Anzuchterde entfernte und die Wurzeln komplett freilegte und in neue Pflanzerde setzte.

Woher kommt nun diese Pflanze?
Bilden Tomaten vielleicht doch Wurzelausläufer? Hat sich ein Samenkorn beim Pikieren vor mir versteckt und sich in den neuen Topf geschwindelt? Oder war das Samenkorn in der gekauften Erde enthalten?
Letzteres würde ja bedeuten, dass ich wahrscheinlich nicht herausfinden kann, um welche Sorte es sich dabei handelt. Vielleicht gar um eine Absaat eines Hybriden? Aber eigentlich egal - Haupsache keine Reisetomate, Liana Orageweja oder New Zealand Pink Pearl. ;-)

Sonntag, 28. Dezember 2008

Linz '09 nur mit Jungpflanzen

Nun ist es offiziell: In der kommenden werde ich erstmals ausschließlich auf Jungpflanzen zurückgreifen anstatt wie bisher eine Vielzahl an Pflanzen selbst zu ziehen. Die Arche Noah und die Messe "Blühendes Österreich" können schon mal fix mit mir rechen!
Mein Plan sah so aus, dass ich mir in den Weihnachtsfeiertagen im Keller eine Anzuchtstation bauen wollte. Dazu kam es jedoch aus diversen Gründen nicht. Dafür plane ich bereits ein Tomatendach größeren Ausmaßes mit mindestens 40 m². Die Holzkonstruktion wird aus Lärchenholz gefertigt, beim Dach bin ich noch unschlüssig. Die Dachkonstruktion wird jedoch aufgrund der Größe einfach abnehmbar gebaut, um in der tomatenfreien Zeit den Boden mit Wasser zu versorgen.

Schade um die vielen interessanten Sorten, die ich als Samen von Freunde bereits geschenkt bekommen habe und die ich nun nicht säen werde. Besonders leid tut es mir um Schützi, der im letzten Jahr von meinen Jungpflanzen sehr angetan war und um Henry, der mir im Herbst eine Vielzahl von wahren Raritäten geschenkt hat. Nun wird es mit einem Vergleich leider nichts werden. Die Verkostung steht allerdings nach wie vor!

Samstag, 6. Dezember 2008

Tipp für Weihnachten

So mancher Bericht ist in der letzten Tomatensaison aufgrund von Zeitmangel über den Status eines Entwurfs nicht hinausgekommen. Nun ist es an der Zeit, diese Berichte zu veröffentlichen. Folgender wurde bereits im August geschrieben und scheint mir gerade vor Weihnachten für Personen wieder aktuell zu sein, die nicht wissen, was sie ihren Liebsten am Heilig Abend schenken sollen:
Letzte Woche habe ich wieder mal investiert und mir ein Tomatenmesser zugelegt. Dazu schickte ich meine Schwester zu einer Tupperparty. Da kann ich als Mann doch unmöglich selbst hingehen. Nur Frauen, Gespräche über Frisuren, Kleidung, Kochrezepte,... Das ist mir etwas zu steil. ;-)
Meine Schwester hat es mir jedenfalls ein Messer mitgebracht. Nein, nicht das günstige, sondern den Titan der Tomatenmesser schlechthin! Es handelt sich um das Flaggschiff der Firma Tupperware was Tomatenmesser betrifft (chefseries Pro).
Das Messer hat wie gewöhnlich bei Tomatenmessern einen Wellenschliff. Laut Produktbezeichnung ist es sogar möglich, auf Stein, Metall, Glas oder Marmor zu schneiden. Das Design ist laut Fa. inovativ und entspricht der neuesten Technologie. Die Klinge ist aus poliertem, japanischem Edelstahl. Ein Fingerschutz zwischen Griff und Klinge soll optimale Sicherheit bieten.
Mit dem Messer bewaffnet habe ich mich gleich ans Werk gemacht um Tomaten für einen Salat vorzubereiten. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass der Fingerschutz zwischen Klinge und Griff ausreichend ist, meine Fähigkeit mit der einen Hand zu schneiden und mit der anderen Hand die Tomate zu halten allerdings begrenzt ist. Sonst hätte ich mir nicht beinahe die Fingerkuppe des linken Zeigefingers weggeschnitten.
Fazit: Das Messer schneidet Tomaten hervorragend - Vorsicht geboten ist jedoch bei Personen mit 2 linken Händen!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Heinzigartig!

Irgendwie hat es sich so ergeben, dass ich bei Reisen bzw. Urlauben neben der lokalen Küche auch mal gerne zu einem Allerweltsprodukt greife. Genauer gesagt handelt es sich um 2 Produkte, die es auf der ganzen Welt zu kaufen gibt: "Baked Beans" und "Tomato Soup" der Firma Heinz. Beide Artikel gibt es zwar auch bei uns käuflich zu erwerben, bisher ist es mir jedenfalls nicht in den Sinn gekommen, eine der beiden Dosen bei uns zu kaufen. Umso mehr freue ich mich im Urlaub darauf. ;-)
Als ich gestern im Supermarkt meines Vertrauens an einem Regal vorbeischlenderte, in dem besagte Produkte gestapelt waren, konnte ich nicht wiederstehen und packte eine Dose Tomatensuppe ein.
Heute wurde dann die Dose geöffnet und erhitzt - ein Genuß sondergleichen. Geschmacklich hervorragend cremig. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass meine letzten Tomaten vor fast 2 Monaten geerntet wurden oder eventuell wurden im Hirn gewisse Verknüpfungen zu Urlaubserinnerungen wach - egal, wie auch immer, die "TOMATO SOUP" von Heinz ist auf alle Fälle eine Alternative zur totalen Tomaten-Abstinez in den Wintermonaten. Interessant wäre die Frage, welche Sorte von Tomaten Heinz hierfür verarbeitet.

Montag, 6. Oktober 2008

Wann und wie werden Tomaten rot?

Letztes Jahr habe ich aufgrund eines Beschriftungsfehlers vergeblich darauf gewartet, bis die Aunt Ruby's German Green endlich rot geworden ist. Als ich mein Mißgeschick bemerkte, war es schon zu spät und die Tomate leider kein kulinarischer Höhepunkt mehr.

Meinem Bekannten Manni ist heuer ähnliches passiert. Er bekam von mir heuer unter anderem die Georgia Streak und die besagte Aunt Ruby G.G., die er unmittelbar nebeneinader setzte. Wie es der Teufel so wollte, gingen die Etiketten gleich bei der Pflanzung verloren und in weiterer Folge wurden beide Pflanzen miteinander verwechselt. Die Freude war groß, als die vermeintliche A.R.G.G. schon grün war, abgeerntet wurde, aber komlett anders als in der Sortenbeschreibung angegeben schmeckte.
Dafür nahm die vermeintliche Georgia Streak keine orange-rote Farbe an und blieb grün. Bis der Irrtum erkannt wurde, war die Tomatensaison leider schon vorbei. Zum Glück hatte der Verzehr von grünen, unreifen Tomaten für Manni keine gesundheitlichen Folgen mit sich gezogen. Der Gute lebt noch - er ist hart im nehmen!

Ich habe mich an diese 2 Stories heute wieder erinnert, als ich auf der Bellaflora-Homepage folgende Frage der Userin Zita endeckte (Anmerkung: 1:1 übernommen):
"Ich habe noch serhr viele, schöne aber grüne Tomaten in Garten wie werde ich das Rot kriegen. Etwas habe ich irgendwo gelesen, daß muss in eine Kunstoff Kiste tun, ein Topf Wasser daneben, zudecken und wird reif sein, aber ich bin nicht sicher. Danke für Ihre Antwot"
Tja, liebe Zita, vielleicht handelt sich aber auch um Tomaten, die gar nicht rot werden. ;-)

Dienstag, 30. September 2008

Kriechende Tomaten

Im Frühling ging ein Teil meiner Jungpflanzen unter anderem in die Gegend von Baden bei Wien. Erich, ein guter Freund von mir, und seine "Big Family" waren die Abnehmer. Erich schenkte mir übrigens das Buch "Der Kosmos im Garten" von Wolf-Dieter Storl geschenkt. Ein wirklich schräges Buch mit absolut interessanten und nicht alltäglichen 08/15-Ansichten über den Garten im Allgemeinen, über den Anbau von Obst und Gemüse und allem drum herum.
So passt es auch, dass Erich seine Tomaten nicht wie wir Tomatenfuzzis an Stäben oder Schnüren hochbindet, sondern diese am Boden ranken lässt. Auch Tomatendächer sind dort Objekte, die nicht unbedingt den Weg in seinen Garten finden würden. Als ewiger Pessimist und einer, der beim Tomatenanbau vielleicht schon zu festgefahrene Meinungen vertritt, war ich natürlich zuerst mal skeptisch. "Da wird er sehen wie es schnell es geht, bis ihn die Braunfäule einholt", habe ich mir gedacht.Tatsache ist: Die Braunfäule hat mich trotz Hochbinden und Tomatendächer erwischt, ihn nicht. Er erntet heute noch reife Tomaten, was mich echt freut.

Dienstag, 23. September 2008

Ernteerfolg aus dem Mühlviertel

Schwarz-weiß war bisher das Leben meines Freundes Schützi S. Seit er jedoch stolzer Besitzer eines Gartens ist, sieht die Sache schon viel bunter aus und endlich kam etwas Farbe in sein Dasein. Ich habe es ihm ja schon oft gesagt: schwarz-weiß sind einfach keine Farben. Da muß es doch noch mehr geben!
Es folgt ein Text, den mir Schützi zukommen hat lassen mit der Bitte ihn hier im Blog zu veröffentlichen. Dem werde ich natürlich gerne nachkommen. Für den Inhalt ist die genannte Person allein verantwortlich. ;-)

"Bevor die Kälte kam - das ist jetzt eineinhalb Wochen her - hab ich nochmals die Ernte bei den Tomaten eingefahren. Alles Pflanzen von meinem Samariter-Tomatenvater. Bunt durcheinandergemischt nach der Ernte liegen die leckeren Früchte dann in der durchaus kühlen Küche und teilen sich die Schüssel mit:
  • einer mordsmäßig aggressiven Chili - Mitbringsel des Tomatenvaters.
  • einer moderaten Paprika aus eigener Aufzucht
  • einem Hokkaido in Miniaturausgabe, der noch dem Verzehr harren muss.

Eine persönliche Hitliste der Tomatenvatertomaten zu erstellen ist leidlich schwer, aber die kleineren Exemplare habens kaum einmal in die Wohnung geschafft (Gelbe Johannisbeeren, Golden Cherokee und die zwei kleinen roten Arten). Die größeren haben dagegen stets gute Dienste geleistet, wenn sie in Sugo verkocht wurden (Phils Fantastik), oder gemeinsam carpacciomäßig mit Büffelmozarella und frischem Basilikum und einem Glaserl Wein ein entspanntes Abendessen garantierten (die gelb-rot-orangen, deren Namen ich nicht mehr weiss).

Auch ansonsten - abseits der Tomatenvaterunterstützung - hat mich mein Grünzeug - heuer erstmalig von mir gepflanzt nicht enttäuscht: Die Zucchinis waren kaum zu bändigen, die Kürbisse früh dran und nun wiederkehrend, die Broccholi gut entwickelt, die Kräuter wuchernd, die Rhabarber zur Ernte perfekt, die Beerenfrüchte mit Ausnahme der zickigen Heidelbeere zum Naschen ausreichend, die 9 (!) Weinstöcke alle wohlerzogen, der Mangold zwar etwas zu schattig aber vorhanden und vor allem meine Kohlsprossen, die dem ersten Tau entgegenwachsen.

Danke dem Tomatenvater! LG Schützi."

Jedenfalls hat sich da jemand in der Bestellliste für kommendes Jahr einen Platz ganz oben reserviert. ;-)

Montag, 8. September 2008

Schon wieder Wahlen!

Die letzte Wahl ist gar nicht so lange her und nun muß man sich schon wieder entscheiden. Zur Auswahl stehen mehr Möglichkeiten als je zuvor. Diesmal geht es darum, bei der Entscheidung ja keinen Fehler zu machen, damit es sich nicht auf den Magen schlägt. Doch wofür entscheiden?
Die roten sind wohl die bekanntesten und vielleicht beliebtesten. Da weiß man was man hat. Sie gibt es in allen Größen und Formen: kleine rote - manchmal etwas säuerlich, aber auch große, dicke rote, die ordentlich was hergeben.
Die schwarzen gehen in erster Linie auf hohe Erträge und gelten in der Landwirtschaft als eher robust. Manchmal stoßt es einem allerdings etwas sauer auf. So richtig 100%ige schwarze gibt es aber glaube ich gar nicht. Die kleinste von den schwarzen war in den letzten Jahren aber etwas umstritten.
Die grünen sind wohl der bunteste Haufen. Einige sind erstklassig, bei anderen wiederum frage ich mich wozu es die überhaupt gibt. Aber die grünen sind mal etwas anderes als immer nur der Einheitsbrei, den man sonst so vorgesetzt bekommt.
Die orangen sind ganz eigen. Die Goldene Königin aus dem Süden gilt als die Beste unter ihrer Gruppierung. Andere kennt man eher weniger - am ehesten noch die in Flaschenform.
Weiters gibt es bei der Wahl noch etwas Neues aus Tirol: Eher rustikal, etwas breitrund und fleischig mit harter Schale. Kenne ich allerdings zu wenig.
Zur weiteren Auswahl steht noch eine Möglichkeit, bei der ich dachte sie wäre bereits ausgestorben. Da habe ich mich offensichtlich getäuscht.
Eine weitere Frage ist, was wir nach der Wahl machen? Festzuhalten ist, dass eine Ampel nicht mit allen funktionieren kann.
Und was ist eigentlich mit den blauen? Blödsinn - blaue Tomaten gibt es doch gar nicht! Und wenn doch, dann hätten sie wahrscheinlich gleich zu Beginn der Saison die Braunfäule.